Im Prozess um den qualvollen Tod einer 45 Jahre alten Lehrerin hat der wegen Mordes angeklagte Lebensgefährte die Aussage verweigert. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, seine schlafende Lebensgefährtin heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen mit Brennspiritus übergossen und angezündet zu haben. Sie starb wenig später.

Der 52-Jährige werde zunächst keine Angaben machen, erklärte seine Verteidigerin am Dienstag zu Beginn der Verhandlung vor dem Berliner Landgericht. Das Motiv der grausamen Tat in der Nacht zum 6. Oktober 2013 in Berlin-Charlottenburg war laut Anklage grenzenlose Eifersucht des Informatikers.

dpa/jkw