Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Ost und West haben sich 1988 nur verhalten entwickelt, obwohl sich das politische Klima dauerhaft verbessert hat und die Handelskontakte zwischen den marktwirtschaftlich orientierten Ländern und den Staaten der Planwirtschaft zugenommen haben. Zu diesem Ergebnis kommt der Wirtschaftsbericht 1988/1989 der in Genf tagenden UNO-Wirtschaftskommission für Europa (ECE), der am 10. April 1989 vorgestellt wurde.
Der Import von westlichen Gütern durch die Ostblockstaaten ist in den ersten drei Quartalen 1988 um weniger als drei Prozent gestiegen. Erklärt wurde das geringe Wachstum durch das Bestreben der Ostblockstaaten, ihre Auslandsschulden zu begrenzen. Beim Export in den Westen konnte der Ostblock nach Jahren der Stagnation eine Steigerung um sieben Prozent verzeichnen.




