Beamte der Bundespolizei haben in Frankfurt (Oder) die Einschleusung von mehreren georgischen Staatsangehörigen verhindert. Laut einer Mitteilung hatte sich dabei ein Mann mit seiner Katze im Kofferraum des Autos versteckt.
Kurz nach 11 Uhr am Mittwoch wurden die Bundespolizisten auf einen vollbesetzten lettischen Pkw aufmerksam. Das Fahrzeug war in Richtung Berlin unterwegs. Bei einer an der Anschlussstelle Frankfurt(Oder)-West durchgeführten Routinekontrolle stellten die Fahnder fest, dass die fünf georgischen Insassen nicht im Besitz erforderlicher Dokumente für das Bundesgebiet waren.
Bei der Überprüfung des Kofferraums entdeckten die Beamten dann einen weiteren Georgier, der sich dort mit seiner roten Katze im Arm versteckt hatte. Auch dieser Mann konnte keine für die Einreise und den Aufenthalt erforderlichen Dokumente vorweisen. Nach eigenen Angaben reiste er seit der lettischen Hauptstadt Riga im Kofferraum mit.
Daraufhin wurden die 20-jährige Frau sowie die fünf Männer im Alter zwischen 16 und 23 Jahren und die Katze vorläufig in Gewahrsam genommen. Der Vierbeiner, ein kastrierter Kater, kam zunächst in ein Tierheim.
Der 19 Jahre alte Fahrer wird sich nun wegen des Einschleusens von Ausländern verantworten müssen. Gegen die fünf weiteren Georgier leiteten die Beamten ein Strafverfahren ein.
Die sechs zum Teil verwandten und befreundeten Georgier wurden vorerst in der Zentralen Aufnahmeeinrichtung für Ausländer in Eisenhüttenstadt untergebracht.
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