Der Aufsichtsrat der Berliner Bäder Betriebe (BBB) hat das neue Konzept von Bäderchef Ole Bested Hensing nach Auskunft seines Sprechers im Wesentlichen begrüßt. Er habe dem Bäder-Vorstand lediglich aufgetragen, so Sprecher Matthias Oloew weiter, das Abgeordnetenhaus in die Pläne und Entscheidungen einzubeziehen. Das Parlament solle mitdiskutieren, wo neue Bäder entstehen und was sie kosten sollen.

Der Aufsichtsrat unter Vorsitz von Sportsenator Frank Henkel (CDU) tagte am Montag fast fünf Stunden lang. Als konkretes Pilotprojekt für einen möglichen Neubau-Standort habe Bäder-Vorstand Bested Hensing das Mariendorfer Sommerbad-Gelände an der Rixdorfer Straße dem Aufsichtsrat vorgestellt. Das ist laut Oloew „sehr gut angekommen“.

Die neuen Bäder, die Bested Hensing gerne bauen lassen möchte, sollen das Rückgrat der künftigen Neuausrichtung der Berliner Bäderlandschaft bilden. Um wie viele es sich handelt, ist laut Oloew noch offen. Auch das soll im Parlament besprochen werden. Es sollten, so Oloew, aber so viele sein, dass mit ihren Einzugsgebieten das Berliner Stadtgebiet abgedeckt werden soll. Von den 62 bestehenden Berliner Bädern sollen laut Oloew zunächst keine aufgegeben werden.

bsm