Das Vier-Mächte-Abkommen zwischen den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges – USA, Großbritannien, Frankreich und Sowjetunion – macht es möglich, dass Militärangehörige dieser Nationen innerhalb der vier Sektoren Berlins frei verkehren dürfen. So feierte die Sowjetunion am 23. Februar 1989 mit großem Aufgebot in West-Berlin den 71. Jahrestag der Roten Armee.

In 27 Bussen und mit 75 Pkw kamen eine Ehrenkompanie mit 120, ein Musikcorps mit 60 Mann, ein Kranzkommando von 28 Soldaten nebst 23 Kränzen sowie eine gemischte Delegation von Uniformierten und Zivilisten zum sowjetischen Ehrenmal in der Straße des 17. Juni in der Nähe des Brandenburger Tores. Wegen der bekannt strengen Bewachung ihrer Militärangehörigen haben auch alle Teilnehmer des Festaktes wieder die Heimreise in ihre Kaserne in Ost-Berlin angetreten.