Fünf Eisbrecher sorgen derzeit für freie Fahrt auf den wichtigsten Berliner Wasserstraßen. Sie brechen beispielsweise die Eisdecke auf der Spree-Oder-Wasserstraße oder dem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal auf, wie ein Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Berlin am Mittwoch sagte. Besonders wichtig sei auch, dass die Strecke zwischen dem Hafen Königs Wusterhausen und dem Kraftwerk Klingenberg frei bleibe. „Es ist das sogenannte Kohlependel, die Kohletransporte müssen gewährleistet sein.“
Viele Berliner Wasserstraßen wegen Eisdecke gesperrt
Die meisten Wasserstraßen in Berlin seien aber gesperrt, dort gebe es mittlerweile eine bis zu 15 Zentimeter dicke Eisdecke. Andere Gewässer wie der Teltowkanal sind noch gar nicht richtig zugefroren – durch zugeleitetes Wasser ist er relativ warm. Wenn es am kommenden Wochenende etwas milder werde, würden auch weniger Eisbrecher eingesetzt. „Dann sind drei unterwegs und zwei in Rufbereitschaft“, sagte der Experte. Zum ersten Mal in diesem Jahr seien die Eisbrecher am vergangenen Freitag im Einsatz gewesen.
dpa/seg




