Am späten Mittwochabend kam es in der Nähe der besetzten Schule in Berlin-Kreuzberg erneut zu einem Polizeieinsatz. Gegen 22.15 Uhr wurde die Polizei nach eigenen Angaben wegen einer Prügelei auf der Reichenberger Straße alarmiert. Der Anrufer, ein 50 Jahre alter Mann, gab demnach an, verletzt worden zu sein.
Den eintreffenden Beamten, die offenbar vorsorglich gleich mit mehreren Streifenwagen unterwegs waren, erzählte der Mann, er habe eine Auseinandersetzung mit einem anderen Bewohner aus dem Flüchtlingsheim gehabt. Dort wohne er auch selbst in einem Zimmer. Es habe einen Streit darüber gegeben, ob der Mann mit ihm und anderen auch in dem Zimmer wohnen solle.
Der Streit sei schließlich unweit der besetzten Schule eskaliert und man habe ihn mit Fäusten geschlagen, gab die Polizei die Angaben des Mannes wieder. Der Mann habe eine Platzwunde am Mund und eine blutende Nase gehabt, habe aber nicht ärztlich behandelt werden müssen, hieß es weiter.
Es wurde eine Anzeige gegen Unbekannt wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Die von den Flüchtlingen als Notunterkunft bewohnte alte Schule wurde in der Nacht offenbar nicht von der Polizei betreten. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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