In der JVA Moabit hat es am Freitagmorgen stundenlang Anstaltsalarm gegeben. Ein Häftling verbarrikadierte sich um 7.55 Uhr in seiner Zelle und drohte damit, sich das Leben zu nehmen. Nach Angaben der Senatsverwaltung für Justiz hatte er sich auf einen Stuhl gestellt und einen Strick um seinen Hals gelegt, den er sowohl mit dem Fenstergitter als auch der Zellentür verbunden hatte.
Aufgrund dieser Konstruktion trauten sich die Wärter nicht, die Tür zu öffnen. Ein Psychologe wurde hinzugerufen. Er sprach lange mit dem Häftling und konnte ihn schließlich überzeugen, sein Vorhaben aufzugeben. Gegen 11 Uhr wurde der Alarm aufgehoben.
Der Häftling hätte am Freitag zu einem Haftverkündungstermin zum Gericht gebracht werden sollen. Der Termin wurde verschoben. Was dem Mann zur Last gelegt wird, ist noch unklar.
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