Im Prozess gegen einen Berliner wegen eines sexuellen Übergriffs auf eine Kundin hat der Angeklagte am Mittwoch die Aussage verweigert. Nach der am Mittwoch vor dem Berliner Landgericht verlesenen Anklage soll der 48-Jährige die Frau in der Nacht zum 16. September 2011 zunächst mit einer Pistole bedroht haben. Er habe der 19-Jährigen und ihrer Begleiterin auch ein Vergewaltigung durch 30 Kollegen angedroht, falls die Frauen nicht 200 Euro zahlen.
Wegen dieses Angriffs wurde der Taxifahrer laut Anklage wütend und schlug die 19-Jährige. Als ihre 22-Jährige Nachbarin ihre EC-Karte aus der Wohnung holte, sei es zu dem sexuellen Übergriff im Taxi gekommen.
Der Taxifahrer und die beiden Frauen sollen dann in die Wohnung der 22-Jährigen gegangen sein, weil auf dem Konto der EC-Karten-Inahberin kein Geld war. Die Mutter eines Kleinkindes sagte in dem Prozess, dort habe der Angeklagte gedroht, seine Kollegen würden die Frauen vergewaltigen, bis beide tot seien.
Die 19-Jährige war nicht als Zeugin erschienen. Laut ihrem Anwalt meldete sie sich krank.
dpa/sh


