Rund 24 Stunden nach Ausbruch eines Feuers in einer großen Lagerhalle in Berlin-Charlottenburg hat die Feuerwehr am Samstag ihre Löscharbeiten beendet. Eine Brandwache sei aber noch vor Ort, um auf verdeckte Glutnester zu achten, sagte ein Sprecher. Die Lage in der Halle sei unübersichtlich. Noch am Vormittag waren mehr als 20 Einsatzkräfte mit letzten Löscharbeiten beschäftigt gewesen.

Aus bislang ungeklärter Ursache war das Feuer am Freitagmittag in dem Gebäude in der Gaußstraße ausgebrochen, in dem Verpackungsmaterial und Lebensmittel gelagert wurden. Zwei Arbeiter aus der Lagerhalle waren leicht verletzt worden. Auch ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt. Bis zu 130 Kräfte waren zeitgleich im Einsatz.

Wie die Feuerwehr mitteilte, hatte der Brand rund 1300 der 2000 Quadratmeter großen Halle erfasst. Die Einsatzkräfte hatten mit einem Radlader der POlizei mehrere Löcher in die Hallenwände gebrochen, um besser an die Flammen heranzukommen. Danach wurden die Flammen von vier Seiten bekämpft. Ein Löschboot lieferte das nötige Wasser. Der Radlader zog schließlich die brennenden Verpackungen aus der Halle.

Im Innern der Lagerhalle befanden sich nach ersten Erkenntnissen Verpackungsmaterialien und Lebensmittel. Die Rauchwolke war kilometerweit zu sehen gewesen.

cb/alu