Die ICE-Verbindung von Berlin nach Rostock wird schneller. Die Fahrzeit des Schnellzuges verkürzt sich ab 15. Dezember um eine halbe Stunde auf rund zwei Stunden, wie die Deutsche Bahn am Freitag mitteilte.
Grund sei der weitgehend abgeschlossene Ausbau der Strecke. Allerdings ist täglich lediglich je ein ICE zwischen beiden Städten unterwegs – morgens in Richtung Berlin und abends nach Rostock.
Sonst müssen Fahrgäste Regionalzüge nutzen oder eine Kombination aus ICE und Regionalexpress mit Umstieg in Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern).
Ab 4. November Strecke Berlin-Hannover wieder frei
Ab dem 4. November gibt es auch Verbesserungen zwischen Berlin-Hannover. Dann wird die wichtige Schnellstrecke wieder freigegeben. Die Bahn kehrt dann auch zum alten Fahrplan zurück, sagte ein Bahnsprecher in Berlin.
Die Verbindung ist wegen Hochwasserschäden an einem Teilstück in Sachsen-Anhalt seit 10. Juni unterbrochen. Die ICE-Züge müssen deshalb Umwege nehmen, die Fahrtzeiten verlängern sich um bis zu eine Stunde.
Gutachten hätten gezeigt, dass der Bahndamm zwischen Stendal (Sachsen-Anhalt) und Rathenow (Brandenburg) von der Elbeflut nicht unterspült worden sei, sagte Bahnvorstand Volker Kefer in Berlin. Es sind noch Reparaturen an den Gleisschwellen und an der Leit- und Sicherungstechnik nötig.
Täglich sind rund 10.000 Fahrgäste mit dem Zug von Berlin nach Hannover unterwegs.
dpa/mim





