Sie sollen in großem Stil teure Autos in Berlin gestohlen und nach Osteuropa verschoben haben. Vier Verdächtige wurden nun in Litauen gefasst und in die deutsche Hauptstadt ausgeliefert.

Die Männer im Alter von 27, 33, 47 und 49 Jahren sitzen in Untersuchungshaft, sagte am Dienstag eine Sprecherin der Berliner Staatsanwaltschaft. Den Männern werde schwerer Bandendiebstahl vorgeworfen, sagte die Sprecherin. Sie sprach von einem hohen Sachschaden, nannte aber keine konkrete Summe.

Nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ sollen die Autodiebe seit dem vergangenen Jahr 26 Karossen entwendet haben. Die Täter hätten es besonders auf hochwertige Geländewagen abgesehen, die in Parkhäusern und Tiefgaragen standen.

Die Fahrzeuge seien mit Hilfe von Computerprogrammen geöffnet und die Elektronik manipuliert worden. Entweder seien die gestohlenen Autos nach Litauen gefahren oder in Brandenburg in Einzelteile zerlegt und dann weiter transportiert worden.

Die mutmaßlichen Diebe wurden Mitte August 2013 in Litauen festgenommen und laut Staatsanwaltschaft Ende September nach Berlin gebracht.

dpa/sei