Mit dem Geständnis eines Vaters hat am Montag in Berlin der Prozess wegen sexuellen Missbrauchs seines kleinen Jungen und dessen Schwester begonnen. Der gelernte Hotelkaufmann sagte vor dem Berliner Landgericht: „Es tut mit sehr leid“.
Im Frühjahr 2008 hatte sich der derzeitige Veranstaltungsplaner in seiner Berliner Wohnung an dem etwa dreijährigen Jungen vergangen. Der Missbrauch sei schmerzhaft gewesen, lautet die Anklage. Von dem Sex mit dem Kind hatte der Vater von insgesamt vier Kindern Aufnahmen gemacht und einem Interessenten geschickt.
Als der Berliner in der Türkei lebte, hatte er sich dort gemeinsam mit einem unbekannt gebliebenen Mann an seiner Tochter vergangen. Das damals etwa acht Jahre alte Mädchen musste laut Anklage die beiden Männer berühren. Der Übergriff sei in der Wohnung des Hotelkaufmanns passiert.
Bei dem Angeklagten wurden außerdem Videos mit Kinderpornografie sichergestellt.
dpa/sei




