In der Nacht zu Sonnabend wurden bei zwei Verkehrsunfällen auf der berliner Stadtautobahn insgesamt vier Personen zum Teil schwer verletzt.
Der erste Unfall ereignete sich gegen 23.30 Uhr auf der Stadtautobahn A100 im Bereich der Anschlussstelle Oberlandstraße in Tempelhof. Nach bisherigen Kenntnissen der Polizei war eine 43 Jahre alte Autofahrerin mit ihrem VW auf dem linken Fahrstreifen der Autobahn in Fahrtrichtung Süden unterwegs. Auf Höhe der Oberlandstraße wollte sie in den mittleren Fahrstreifen wechseln.
Dabei muss sie offenbar einen Mercedes übersehen haben. Beide Fahrzeuge stießen seitlich aneinander und kamen dadurch ins Schleudern. An der rechten Leitplanke kamen die zwei Fahrzeuge zum Stehen.
Der 77 Jahre alte Fahrer des Mercedes sowie seine 78 Jahre alte Beifahrerin erlitten einen Schock und Verletzungen am Kopf. Ein Rettungswagen brachte die beiden verletzten Rentner zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Fahrerin des VW erlitt lediglich leichte Verletzungen und konnte ambulant versorgt werden. Für die Aufnahme des Unfalls sowie die Bergungs- und Reparaturarbeiten an der Leitplanke war die Stadtautobahn ab der Anschlussstelle Oberlandstraße in Fahrtrichtung Neukölln bis etwa 5 Uhr am Sonnabendmorgen komplett gesperrt.
Ebenfalls durch einen Fahrstreifenwechsel wurde knapp zwei Stunden später auf der Stadtautobahn in Charlottenburg ein Verkehrsunfall verursacht. Dabei wurde eine Frau schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei war die 54 Jahre alte Autofahrerin gegen 1.20 Uhr auf der Stadtautobahn im Charlottenburger Ortsteil Westend unterwegs.
Mit ihrem Mazda fuhr sie auf dem rechten Fahrstreifen auf der A100, als ein Lastkraftwagen kurz vor der Abfahrt Siemensdamm auf der linken Spur auf die gleiche Höhe des Fahrzeuges der Frau fuhr. Ohne auf den Mazda zu achten, zog der Lkw-Fahrer sein Fahrzeug auf die rechte Fahrspur. Dabei stieß er gegen das Auto der Frau, das ins Schleudern kam.
Die Autofahrerin erlitt bei dem Unfall Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 59 Jahre alte Lkw-Fahrer blieb unverletzt.




