Knapp zwei Wochen nach dem Tod einer 13-Jährigen im Berliner Strandbad Lübars am Ziegeleisee steht fest, dass es ein Unglück war.
Eine Obduktion der Leiche habe ergeben, dass das Mädchen wie vermutet ertrunken sei, sagte am Donnerstag ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Berlin. Gegen einen 17-Jährigen werde wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Der Jugendliche habe die 13-Jährige und ein weiteres Mädchen beaufsichtigen sollen – und dann die Übersicht verloren.
Das Mädchen, das offenbar nicht schwimmen konnte, war laut Feuerwehr die Rutsche hinuntergerutscht und nicht wieder aus dem Wasser des Sees aufgetaucht. Erst rund eine halbe Stunde später wurde das Kind geborgen.
Trotz dieser langen Zeit versuchten Rettungskräfte sofort eine Reanimation des Mädchens.
Tatsächlich gelang es dem Notarzt, die 13-Jährige noch am Ufer wiederzubeleben. Das Mädchen wurde von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Doch dort konnte nur noch der Tod festegestellt werden.
dpa/sei



