Nach sechseinhalb Jahren als Direktor im Berliner Zoo und 22 Jahren als Tierpark-Chef kam die Entscheidung: Bernhard Blaszkiewitz muss seinen Posten räumen.
Er war unter seinen mehr als 400 Mitarbeitern und in der Öffentlichkeit lange umstritten. Blaszkiewitz verliert seinen Traumjob, soll sich aber angeblich schon in anderen Zoos beworben haben.
Ende Juni hatte der FDP-Bundestagsabgeordnete Lars Lindemann für eine Schließung des Tierparks plädiert. Damit brachte er im Sommer einen Stein ins Rollen, der als Lawine nun die Doppelführung von Zoo und Tierpark zu Fall brachte.
Zuvor hatte bereits die kaufmännische Geschäftsführerin von Zoo und Tierpark, Gabriele Thöne, hingeworfen.
Mit Blaszkiewitz geht ein bedächtiger Traditionalist, sein Abschied ermöglicht einen Neustart. Vielleicht wird aus dem ideenstarken, aber zwischen Thöne und Blaszkiewitz zerriebenen Zukunftskonzept für den Tierpark nun endlich ein Maßnahmenplan ab 2014.
Den Mitarbeitern wie den Berlinern, die den Großteil der Tierpark-Besucher ausmachen, wäre es zu wünschen.




