Polizisten haben am Sonntagmorgen auf der Berliner Stadtautobahn in Charlottenburg einen Motorradfahrer angehalten, der mit mehr als 200 km/h unterwegs war.
Die Beamten waren gegen 9 Uhr auf der A100 in Richtung Neukölln unterwegs, als in Höhe des Jakob-Kaiser-Platzes plötzlich ein Motorradfahrer an ihnen vorbeizog. Die Polizisten schalteten ihre im Fahrzeug installierte Videoanlage ein, zeichneten das Fahrverhalten des Rasers auf und versuchten, ihn bei der Verfolgung in Sichtweite zu behalten.
Dabei beobachteten die Beamten, dass sich der Raser während der Fahrt immer weder flach auf seine Maschine legte, um dem Windzug entgehen zu können. Letztendlich gelang es den Polizisten, den 30-Jährigen mit seiner Suzuki an der Autobahnausfahrt Spandauer Damm anzuhalten und die Personalien festzustellen. Bei dem ertappten Temposünder handelte es sich nach Polizeiangaben um einen Fahranfänger.
Bei der anschließenden Auswertung des Videos ermittelten die Beamten, das der junge Mann zeitweise mit einer Spitzengeschwindigkeit von 205 km/h bei erlaubten 80 km/h unterwegs war. Ihn erwarten vier Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg, ein Fahrverbot von mindestens drei Monaten sowie ein Bußgeld von 680 Euro.
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