Es ist der klassische Albtraum eines jeden Postboten, der sich im Berliner Ortsteil Schmöckwitz (Bezirk Treptow-Köpenick) zugetragen hat: von einem Hund gebissen zu werden.

Anlass zum Schmunzeln gibt der Vorfall vom Freitagnachmittag allerdings nicht, denn das Opfer der Beißattacke trug schwere Verletzungen davon und musste von Rettungskräften der Feuerwehr in eine Klinik eingeliefert werden.

Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, wollte die 50 Jahre alte Postzustellerin ihre Sendungen am Vortag gegen 13.45 Uhr in den Briefkasten am Zaun eines Grundstücks am Moßkopfring werfen. Nach Aussagen von Zeugen sprang plötzlich ein Hund über den Zaun und ging sofort auf die Frau los.

Das überaus aggressive Tier biss der Frau mehrfach in Arme, Beine und die Hüfte. Erst als mehrere der Zeugen dazwischengingen, ließ der Hund von der Frau ab.

Zu dem Zeitpunkt hatte die 50-Jährige sich bereits stark blutende Wunden zugezogen. Die wurden von den sofort alarmierten Rettungskräften noch vor Ort behandelt, bevor das Opfer ins Krankenhaus gebracht wurde. Dort wird die Frau noch einige Zeit bleiben müssen.

Der Hundehalter wurde von der ebenfalls alarmierten Polizei umgehend dazu verpflichtet, seinem Tier eine Leine und einen Maulkorb anzulegen. Ihn erwartet jetzt nicht nur ein Strafverfahren, er muss darüber hinaus auch mit zivilrechtlichen Regressforderungen rechnen.

hhn