Nach einem Polizeieinsatz bei einer Zwangsversteigerung am Amtsgericht Berlin-Neukölln hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung eingeleitet.
Bei dem Gerichtstermin in der vergangenen Woche sollen rund 40 Personen andere Besucher angerempelt und bedroht haben, um sie davon abzuhalten, Gebote für das zur Versteigerung ausgeschriebene Haus an der Karl-Marx-Straße abzugeben.
Das Gebäude gehört nach Informationen der Berliner Morgenpost einem Mitglied einer arabischen Großfamilie.
Da Interessenten zuvor schon bedroht worden waren, hatte die Polizei die Besucher beim Gerichtstermin mit einem Großaufgebot geschützt. Dennoch mussten acht Störer aus dem Gerichtssaal gebracht werden.
Die Ermittlungen sind nach Angaben des Sprechers der Staatsanwaltschaft von Amts wegen eingeleitet worden.
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