Am Donnerstagmorgen wurde im Schlachtensee in Berlin-Zehlendorf eine leblose Person entdeckt. Es handelt sich nach Informationen der Berliner Morgenpost um den seit Sonntag vermissten Mohid D.
Gegen 8.10 Uhr entdeckten zwei Streifenbeamte den 21-Jährigen, der etwa 40 Meter vom Ufer entfernt leblos im Wasser trieb. Die Beamten alarmierten daraufhin die Feuerwehr, die den Toten kurze Zeit später an Land zog.
Nach Mohid D. war am Sonntag und Montag mit Spürhunden und Tauchern ohne Erfolg gesucht worden. Am Sonntagabend war der Berliner indischer Herkunft mit seinen Freunden (22, 26 und 28 Jahre) in einem Ruderboot auf dem Schlachtensee unterwegs. Er sprang ins Wasser. Dann ging er plötzlich unter und verschwand.
Die Taucher hatten an der Stelle gesucht, wo der junge Mann in den See gesprungen war. Auch das Ufer war überprüft worden. Am Montagabend wurde die Suche dann eingestellt.
Etwa 150 Meter vom Badestrand entfernt, mitten auf dem See, wollte sich Mohid D. bei den sommerlichen Temperaturen offenbar eine Abkühlung verschaffen. Nach Informationen der Berliner Morgenpost soll einer der Freunde den 21-Jährigen noch gefragt haben, ob er schwimmen kann. Er soll „Ja, ein bisschen“ geantwortet haben. Dann sprang er ins Wasser und ging sofort unter.
Die Leiche des Mannes soll demnächst obduziert werden, um die genaue Todesursache festzustellen.
Im vergangenen Jahr zählte die DLRG fünf Ertrunkene in Berlin.
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