Die Bundespolizei sind am Dienstag sechs mutmaßliche Kabeldiebe in Berlin festgenommen. Allein fünf Tatverdächtige nahmen Zivilfahnder in der Nähe des S-Bahnhofs Hermsdorf im Norden der Hauptstadt fest, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte. Gegen die Männer im Alter zwischen 22 und 32 Jahren wird wegen bandenmäßigen Diebstahls ermittelt. Sie sollen über vier Tonnen Kupferkabel im Wert von 8000 Euro aus Kabelschächten gestohlen haben. Die Polizei nahm zudem einen 23 Jahre alten Tatverdächtigen fest, der sich in Köpenick an Kupferkabeln zu schaffen machte.
Kupferkabel in Wohnungen in Friedrichshain und Pankow gefunden
Die Beamten durchsuchten Wohnungen in den Stadtteilen Friedrichshain und Pankow und fanden dort auch Kupferkabel. Zwei der Männer sind den Angaben zufolge bereits wegen ähnlicher Delikte bei der Polizei bekannt. Der Bahnverkehr der S-Bahnlinie 1 zwischen Hermsdorf und Frohnau war am Morgen wegen der Spurensuche zum Teil gestört.
Ebenfalls am Dienstagmorgen nahmen Bundespolizisten zudem einen 23 Jahre alten mutmaßlichen Kabeldieb in Köpenick fest. Der ehemalige Mitarbeiter der Deutschen Bahn soll etwa 150 Meter Fernmeldekabel abgeschnitten haben. Weitere rund 17 Kilogramm Kupferkabel fanden Ermittler in der Wohnung des Mannes. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls ermittelt.
dpa/seg



