Trotz des schlechten Wetters der vergangenen Tage sind die Firmen bei der Autobahn-Sanierung am Dreieck Funkturm schneller vorangekommen als geplant. Am Donnerstag werden sie den zweiten Bauabschnitt in Angriff nehmen, ursprünglich war das erst für den kommenden Montag vorgesehen. Die vom Senat ausgelobte Prämie für ein vorzeitiges Bauende zeigt offenbar Wirkung.

Autofahrer müssen sich nun jedoch auf eine nochmals geänderte Verkehrsführung im Baustellenbereich einstellen. Besonders eng wird es auf der Stadtautobahn am Funkturm. Auf der A100 steht den Autofahrern ab dem 4. Juli zwischen der Anschlussstelle Kurfürstendamm und dem Dreieck Funkturm nur noch einer der drei Fahrstreifen zur Verfügung. Derzeit kann der Verkehr noch über zwei Spuren rollen.

Laut Senatsverkehrsverwaltung soll die Änderung der Verkehrsführung am Donnerstagvormittag außerhalb des Berufsverkehrs in der Zeit zwischen 9 und 14 Uhr erfolgen. Der Autobahnabschnitt gilt mit bis zu 200.000 Fahrzeugen am Tag als einer der am stärksten genutzten in Europa.

Voll gesperrte Tangente von Avus auf A100 wird wieder freigegeben

Weiter voll gesperrt bleibt die Zufahrt von der Halenseestraße auf die A100. Die Überfahrt von der A100 auf die A115 ist laut Senatsverkehrsverwaltung weiter möglich. „Geplant ist lediglich eine einmalige Vollsperrung, die jedoch in der Nacht erfolgen soll“, sagte Behörden-Sprecherin Petra Rohland. Der Termin für diese Sperrung steht bisher aber noch nicht fest.

Verbessern wird sich die Situation für die all diejenigen, die von der Avus (A115) auf die Stadtautobahn fahren wollen. Die zurzeit noch voll gesperrte Tangente von der Avus auf die A100 in Richtung Hamburg wird am Donnerstag gegen 12 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Derzeit müssen die Autofahrer noch eine zeitraubende Umleitungsstrecke über den Messedamm bis hin zur Anschlussstelle Kaiserdamm fahren.

Seit dem 10. Juni laufen die Arbeiten am Dreieck Funkturm. Insbesondere die Brücke über die Ringbahn muss dringend saniert werden. Auch der Belag auf rund 1500 Metern Fahrbahn wird erneuert. Wegen der hohen Lärmpegel wird in diesem Bereich ein geräuschreduzierender Gussasphalt verbaut. Die Arbeiten kosten rund 1,5 Millionen Euro. Noch ist unklar, ob der Bauvorsprung von derzeit sechs Tagen dazu führt, dass die Sanierung vor dem 7. August abgeschlossen werden kann.