Nach der Serie von Geldautomaten-Sprengungen in Berlin schließt die Berliner Sparkasse in der Hauptstadt nachts einen Teil der Filialen.

Von den 145 Standorten der Berliner Sparkasse werden künftig 65 in der Zeit von Mitternacht bis 5 Uhr morgens geschlossen, wie Sparkassensprecherin Katja Holzer am Donnerstag sagte. Es handele sich um Filialen im ganzen Stadtgebiet, die in der Nacht nur spärlich besucht würden. In jedem Stadtbezirk bleibe aber mindestens ein Geldautomaten-Standort geöffnet. Kunden könnten sich über die Homepage über die geöffneten Filialen informieren. Diese zeigt bei der Suche nach SB-Center bereits die aktuellen Öffnungszeiten an.

Von den Automaten-Sprengungen war auch die Postbank betroffen, die in Berlin 180 Geldautomaten in 80 Filialen betreibt. Das Geldinstitut will jedoch anders als die Berliner Sparkasse in der Nacht keine Filialen schließen. „Das ist bei uns nicht geplant“, sagte Postbank-Sprecher Ralf Palm.

In den vergangenen zwei Wochen waren im Stadtgebiet vier Geldautomaten gesprengt oder aufgehebelt worden. Bislang hat die Polizei keine Spur von den Tätern. Die Ermittler prüfen, ob es sich um Serientäter handelt.

dpa/sei