Schon vor den Tarifverhandlungen im Berliner und Brandenburger Einzelhandel hat die Gewerkschaft Verdi mit einem Warnstreik Druck gemacht.
800 Beschäftigte trafen nach Verdi-Angaben am Freitag auf dem Alexanderplatz zusammen. „Das war das Signal, dass wir stinkig sind“, sagte die Handelsexpertin der Gewerkschaft, Erika Ritter.
Angst vor Tarifkürzungen
Sie warf den Arbeitgebern vor, den Verhandlungsbeginn für die 199.000 Beschäftigten hinausgezögert zu haben und Tarifkürzungen anzustreben. Der Gewerkschaft geht es um Einkommensverbesserungen und dass alle Beschäftigten das Urlaubs- und Weihnachtsgeldniveau von Berlin-West erreichen.
Die Tarifverhandlungen beginnen am 25. Juni. In anderen Tarifbezirken blieben sie bisher ergebnislos. Der Handelsverband Berlin-Brandenburg war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
dpa/oje



