Erneut haben am Dienstagabend und in der Nacht zum Mittwoch Autos in Berlin gebrannt. An der Lobeckstraße in Kreuzberg wurde ein Transporter angezündet. Anwohner bemerkten den Brand und riefen die Feuerwehr. Der Wagen hatte schon längere Zeit ohne Zulassung an der Straße gestanden. Das Ordnungsamt hatte ihn bereits mit einem „gelben Punkt“ versehen als Hinweis, dass er entsorgt oder mit einer Zulassung versehen werden müsse. In der Nacht brannte der Transporter nun. Die Flammen griffen auf einen danebenstehenden PKW der Marke Mercedes über, beide Fahrzeuge brannten vollständig aus.
Auch an einem Pkw am Regenwalder Weg in Heiligensee wurde in der Nacht Feuer gelegt, hierbei handelte es sich um einen 18 Jahre alten, aber zugelassenen Renault. Hier bemerkte ebenfalls ein Zeuge gegen 1 Uhr den Brand und alarmierte die Feuerwehr. Motor- und Innenraum des Wagens brannten völlig aus. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand.
Ein politisches Motiv für die Brandstiftungen schließt die Polizei bislang aus. Auch einen Zusammenhang zwischen beiden Brandstiftungen sieht sie nicht.
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