Unwetterwarnung

Berlin droht Unwetter mit heftigem Regen und Hagel

Im Laufe des Tages zieht eine Gewitterfront über Berlin. Am Nachmittag muss mit heftigen Regenfällen und sogar Hagel gerechnet werden. Es drohen Niederschläge von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter.

Foto: Rainer Jensen / picture-alliance/ dpa

Für den Nachmittag warnen die Meteorologen vor Unwettern in Berlin. Im Laufe des Tages zieht von Osten eine Gewitterfront mit heftigen Regenschauern auf. Es droht Starkregen mit über 25 Litern Niederschlag pro Quadratmeter in kurzer Zeit. Auch mit Sturmböen und Hagel muss gerechnet werden. Berliner sollten sich auf die Niederschläge entsprechend einstellen.

In der Nacht zu Freitag droht weiterhin Regen. Bis in den Morgen können abschnittsweise sogar noch größere Niederschlagsmengen fallen. Teilweise muss mit Regen von mehr als 40 Litern pro Quadratmeter gerechnet werden.

Ergiebige Regenfälle werden in den kommenden Tagen auch im übrigen Deutschland den Menschen weiter zu schaffen machen. Am Donnerstag und Freitag ist mit Stark- und Dauerregen, Schauern oder Gewittern zu rechnen. Am Freitag sind laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sogar „Niederschlagsmengen im Unwetterbereich“ nicht ausgeschlossen.

Über Europa hat sich derzeit ein großes Tiefdruckgebiet festgesetzt, das nach Angaben des DWD sowohl trockene Kühle als auch feuchte wärmere Luft anzieht und über Deutschland vermischt. Die Folge: Regen.

Für Sachsen werden sogar Regenmengen von stellenweise mehr als 70 Litern pro Quadratmeter erwartet. Am schlimmsten trifft es aber Bayern im Tagesverlauf. Dort wird Starkregen von bis zu 100 Litern pro Quadratmeter erwartet.

Auch die Lage in den Hochwassergebieten in Niedersachsen dürfte sich in den kommenden Tagen weiter verschärfen.

Der Mai war trüb und viel zu nass

Der vermeintliche Wonnemonat Mai war in diesem Jahr so regnerisch und nass wie kaum einer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor mehr als 140 Jahren.

Auch für die kommenden Wochen sollte man sich nicht zu viel Hoffnung auf schönes Sommerwetter machen: Meteorologen sagen den schlechtesten Sommer seit 1816 voraus.

Nach vorläufigen Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes fielen im Mai bundesweit im Schnitt 127 Liter Niederschlag pro Quadratmeter – und damit satte 178 Prozent mehr als im langjährigen Schnitt. Das machte diesen Monat zum zweitnassesten Mai, der in Deutschland jemals registriert wurde.

Außerdem war er auch noch außergewöhnlich trüb: Die Sonnenscheindauer lag mit 131 Stunden ein Drittel unter dem üblichen langjährigen Mai-Durchschnitt.

Weitere Informationen zum Wetter auf der Vorhersagekarte.