Nach 18 Jahren ist die Flucht eines Totschlagsverdächtigen in Belgien zu Ende gegangen. Nach Berliner Justizangaben von Freitag lieferten die belgischen Behörden den international gesuchten Mehmet K. nach Deutschland aus.
K. soll im Juli 1995 in einer Bar im Berliner Stadtteil Kreuzberg nach einem Streit eine Pistole gezogen und das Feuer eröffnet haben. Der Verdächtige soll mehrere Schüsse aus einer Waffe abgegeben haben. Einer der Kontrahenten starb, der andere wurde schwer verletzt.
Nach der Tat setzte sich K. ins Ausland ab; es gelang ihm offenbar, sich im Raum der belgischen Stadt Antwerpen verborgen zu halten, wie die Berliner Generalstaatsanwaltschaft weiter mitteilte. Ihm werden vollendeter und versuchter Totschlag zur Last gelegt.
Er war Fahndern laut Berliner Staatsanwaltschaft am 6. Mai 2013 ins Netz gegangen.
dpa/AFP/sei



