Die Polizei hat im Fall des Raubmords an einem Münzhändler in Moabit einen Tatverdächtigen ermittelt.
Wie die Behörde mitteilte, handle es sich um einen 24-Jährigen. Die Zielfahndung des Landeskriminalamts (LKA) habe nachweisen können, dass der Mann kurz nach der Tat nach Belgien geflüchtet war. Dort habe ihn die belgische Polizei am Donnerstag aufgrund eines internationalen Haftbefehls verhaftet und anschließend einem belgischen Richter vorgeführt. Zurzeit bereite man die Überführung nach Deutschland vor.
Eine Familienangehörige hatte den Inhaber der Münzhandlung am 27. März tot in seinem Geschäft in der Beusselstraße in Moabit entdeckt. Sanitäter konnten nichts mehr für den 73-Jährigen tun. Eine Obduktion hatte ergeben, dass der Mann durch stumpfe Gewalt gegen den Oberkörper gestorben war. Die 7. Mordkommission des LKA hatte daraufhin die Ermittlungen übernommen, die jetzt zur Verhaftung führten.
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