Mehrere Unbekannte haben einen jungen Mann bei einem Streit am U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz in Berlin-Charlottenburg mit einem Messer angegriffen und an der Schulter verletzt. Zunächst seien die Täter in der Nacht zum Freitag in der Bahn der Linie U7 mit dem 20-Jährigen und dessen Verlobten aneinandergeraten, teilte die Polizei am Samstag mit.
Der Mann erlitt eine stark blutende Stichwunde
Die Gruppe stieg aus und der Streit eskalierte auf dem Bahnsteig. Als die 28 Jahre alte Frau schlichtend eingreifen wollte, wurde sie zu Boden geschubst. Daraufhin flüchtete das Paar und bemerkte erst dann eine stark blutende Stichwunde an der Schulter des Mannes. Die Täter waren da schon verschwunden. Der Verletzte kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.
In Berliner U-Bahnen, Bussen, Trams und auf Bahnhöfen hat es im vergangenen Jahr mehr als 3000 Gewalttaten gegeben. Insgesamt wurden 3183 Fälle von Körperverletzung, Raub, Nötigung und Sexualstraftaten aufgezeichnet, wie aus einer Antwort der Innenverwaltung auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Joschka Langenbrinck hervorgeht. Das seien rund 700 Fälle weniger als 2011. Zuletzt gab es in den vergangenen Wochen mehrere Übergriffe auf Fahrgäste in Bussen.
dpa/seg





