Nach dem Fund eines toten Säuglings in einem Altkleider-Container im Berliner Bezirk Neukölln wollen die Ermittler die Suche nach der Mutter verstärken. Dazu seien weitere Befragungen der Bevölkerung geplant, sagte ein Sprecher der Polizei in Berlin am Dienstag. Bislang habe sich die Zahl der Hinweise aus der Bevölkerung auf acht erhöht. Eine heiße Spur fehle aber noch.
Die Obduktion des winzigen Mädchen-Leichnams habe gewisse Ermittlungsansätze geliefert, wie Martin Steltner, Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Weitere Details wollte er im Augenblick aber nicht nennen.
Das kleine Mädchen war am Freitag vergangener Woche in einem Altkleider-Container im Hüttenroder Weg Ecke Wildenbruchstraße von Mitarbeitern einer Recycling-Firma gefunden worden. Der Leichnam war nach Angaben von Ermittlern stark verwest. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise auf die Mutter liefern könnten.
Gesucht werde eine schwangere Frau, die entbunden, aber kein Kind hat. Außerdem suchen die Beamten nach Zeugen, die zwischen dem 27. März und dem 5. April verdächtige Personen mit einem blauen Plastiksack an dem Container an der Kreuzung Wildenbruchstraße/Hüttenroder Weg beobachtet haben. Es werde wegen Mordes ermittelt, hieß es bei der Anklagebehörde.
dpa/alu















