Innerhalb weniger Tage hat es in Moabit zum dritten Mal in einem Wohnhaus gebrannt. In der Nacht zum Ostermontag brach ein Feuer im Dachgeschoss eines fünfgeschossigen Wohnhauses in der Putlitzstraße 14 aus. Verletzt wurde zum Glück niemand. Durch Löschwasser und beschädigte Leitungen ist aber laut Feuerwehr ein Schaden in Höhe von rund 200.000 Euro entstanden.
Als die um 3.14 Uhr alarmierte Feuerwehr eintraf, hatten sich sechs Bewohner bereits aus dem Haus gerettet. Auf einer Fläche von 50 Quadratmetern stand die Dachkonstruktion in Flammen, die von den Einsatzkräften mit vier C-Rohren schnell gelöscht werden konnte. Vorsorglich brachten die Feuerwehrleute weitere Menschen aus Nachbarwohnungen und dem Seitenflügel in Sicherheit. Alle Anwohner konnten noch am Montag zurück in ihre Wohnungen. Das Landeskriminalamt ermittelt.
Erst in der Nacht zu Sonnabend hatten Unbekannte in Moabit in einem Keller an der Wiclefstraße und in einem Verschlag im Erdgeschoss an der Wilhelmshavener Straße Brände gelegt. Dort war eine 27 Jahre alte schwangere Frau mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden. Zwei 21 und 24 Jahre alte Hausbewohner konnten ambulant versorgt werden. Bei dem Feuer an der Wiclefstraße war niemand verletzt worden.
Es werde nun ermittelt, ob ein Zusammenhang zwischen dem jüngsten Feuer und den beiden Brandstiftungen bestehe, sagte ein Polizeisprecher am Montag.
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