Die Feuerwehr musste am Sonnabend mit einem Großeinsatz zu einem Feuer in einer Kfz-Werkstatt in Berlin-Niederschönhausen im Bezirk Pankow ausrücken.

Gegen 19 Uhr wurden die Beamten an die Buchholzer Straße alarmiert, weil aus der Werkstatt und der angrenzenden Lagerhalle Rauch aufstieg. Als die Rettungskräfte eintrafen, hatte sich das Feuer bereits auf einem Drittel des insgesamt 3000 Quadratmeter großen Geländes ausgebreitet.

Die Beamten begannen mit den Löscharbeiten, mussten jedoch schon nach kurzer Zeit Verstärkung anfordern, um die Flammen unter Kontrolle zu bekommen. Erst nach mehr als zwei Stunden war die Lage nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr so übersichtlich, dass ein weiteres Ausbreiten des Brandes unwahrscheinlich geworden war. Um 22.12 Uhr hatten die Beamten die Flammen dann weitestgehend unter Kontrolle.

An dem Einsatz waren 60 Feuerwehrleute beteiligt. Vier Sonderfahrzeuge mussten angefordert werden, darunter Tanklöschfahrzeuge mit 5000 Liter Löschwasser. Auch zwei auf den Fahrzeugen angebrachte Wasserwerfer kamen zum Einsatz.

Was das Feuer verursacht hatte, ist noch unklar. Die Polizei geht bislang von fahrlässiger Brandstiftung aus. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen.

Die Ermittler waren am Sonntag mehrere Stunden vor Ort. Auch die Feuerwehr war noch am nächsten Tag im Einsatz, da immer wieder auflodernde Brandnester gelöscht werden mussten.

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