Dem meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März folgt frühlingshaftes Wetter: Die Sonne ließ sich am Sonnabend in Berlin und Brandenburg über mehrere Stunden hinweg blicken.

Die Temperaturen erreichten dabei laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in der Uckermark und der Prignitz sieben Grad. Im Berliner Raum lagen sie bei etwa drei Grad. „Der Frühling kommt“, sagte DWD-Meteorologe Wolfgang Harno in Potsdam. „Es geht jetzt an allen Tagen bis Wochenmitte sonnig weiter.“

Eine Hürde hat der Frühling allerdings noch zu nehmen: In der Nacht zu Sonntag ist nochmals Regen oder Schneeregen möglich. Und so wird das Wetter in der Region in den kommenden Tagen.

Danach jedoch wird sich nach den Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes jedoch freundliches Wetter durchsetzen. Bei klarem Himmel bleiben die Nächte allerdings kalt. Bei Temperaturen von ein bis vier Grad rechnet Harno mit Nebel. Dieser verziehe sich jedoch und es würden Höchstwerte um zehn Grad, streckenweise sogar zwölf Grad erreicht.

„Im Breisgau sind 13 Grad absolut realistisch und vollkommen normal. Anfang März wären auch schon um die 20 Grad möglich“, heißt es beim DWD. Derzeit sehe es so aus, als könnten sich die Menschen in ganz Deutschland auf eine Woche mit viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen freuen: „Im Augenblick sehen wir keine Änderungen“.

Der Experte erklärte: „In der Sonne und ohne Wind fühlt sich das nach mehr als 13, 14 Grad an.“ Wer seinen Kaffee am Nachmittag in der Sonne trinke, könne „fast schon im T-Shirt draußen sitzen“. Schal und Handschuhe müssen wenigstens vorerst nicht mehr angezogen werden.

In den Alpen bleibt vorerst dennoch traumhaftes Skiwetter: Weil kein Regen erwartet wird, sollte der Schnee dort noch einige Zeit liegen bleiben. Nur an den Talstationen kann es vor allem nachmittags etwas matschig werden. Wie es im Laufe des Monats weitergeht, können die Meteorologen noch nicht vorhersagen: „Im März ist natürlich immer noch ein Kälteeinbruch möglich.“

dpa/sei