Die Anschläge auf eine Unternehmer-Familie in Bad Saarow sowie die Entführung eines Berliner Investment-Bankers in Storkow gehören zusammen. Das erfuhr Berliner Morgenpost aus Sicherheitskreisen. Experten des Bundeskriminalamtes (BKA) zu dem Ergebnis gekommen, dass in beiden Fällen die gleiche Munition aus derselben Waffen abgefeuert worden war.

Ein bislang Unbekannter hatte einen Leibwächter der Unternehmer-Familie durch Schüsse lebensgefährlich verletzt, das Opfer ist seitdem querschnittsgelähmt. Das Projektil wurde mit dem verglichen, das von dem Entführer beim Fall Storkow in die Decke der Villa des Bankers geschossen worden war. Es gab eine Übereinstimmung.

In der Nacht zum Mittwoch suchte die Brandenburger Polizei unterstützt von Hubschraubern und Spezialkräften die Ufer der umliegenden Seen ab. Die Aktion blieb erfolglos.

mb/plet