Zwei Männer sind am Mittwochabend nach einem Überfall auf ein Juweliergeschäft an der Badstraße in Berlin-Gesundbrunnen in einem Krankenhaus vorläufig festgenommen worden.

Die beiden 23 und 25 Jahre alten Männer hatten Schussverletzungen am Oberkörper und mussten notoperiert werden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Beiden werden verdächtigt, in dem Juweliergeschäft Schmuck geraubt zu haben. In dem von ihnen benutzten und vor dem Krankenhaus entdeckten Wagen, einem Smart, wurde der gestohlene Schmuck gefunden. Zudem fanden Polizisten in dem Auto Sturmhauben.

Die beiden mutmaßlichen Täter sollen nach Polizeiangaben gegen 18.40 Uhr mit vorgehaltener Schusswaffe und mit Sturmhauben maskiert das Juweliergeschäft überfallen haben. Nachdem das Duo diverse Schmuckstücke in einer Tüte verstaut hatte, rannte es mit der Beute aus dem Geschäft und flüchtete mit einem Kleinwagen in Richtung Travemünder Straße. Der 47 Jahre alte Inhaber, seine 42 Jahre alte Frau und ein 59 Jahre alter Angestellter blieben dabei unverletzt.

Wie es dann zu den Schussverletzungen gekommen ist und wer auf die beiden Festgenommenen geschossen hat, war noch ungeklärt.

dpa/dapd/sei