Vor dem Bahnhof Alexanderplatz in Berlin-Mitte haben Passanten am Sonntagmorgen gegen 6.30 Uhr einen 23 Jahre alten Mann mit einer Schussverletzung gefunden. Er lag am Ausgang des S-Bahnhofes zur Rathausstraße.
Nach Angaben der Polizei erlitt er einen Leistendurchschuss. Der Schwerverletzte wurde in das Krankenhaus Friedrichshain gebracht und dort notoperiert. Er soll in Lebensgefahr schweben.
Am Tatort hat die Polizei den östlichen Ausgang des Bahnhofes Alexanderplatz abgesperrt. Dort suchen Beamte nach Beweismaterial. Gefunden wurde eine Patronenhülse. Ob diese zu der Tat passt, müssen kriminaltechnische Untersuchungen ergeben.
Nach ersten Erkenntnissen ist der Mann zuvor in einem Imbiss im Bahnhofsgebäude gesehen worden. Doch wo sich die Tat ereignet hat, ist bislang unklar. Eine Mordkommission des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.
Etwa 24 Stunden vorher war bereits im Berliner Stadtteil Schöneberg ein 22-jähriger Mann niedergeschossen worden. Von dem Täter fehlt weiterhin jede Spur.
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