Ein Finanzbeamter, der seine Ehefrau mit einem Ziegelstein erschlagen hatte, ist am Mittwoch zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte hatte die Tat vor dem Berliner Landgericht gestanden.

Seinen Angaben nach habe seine Frau ihm zu Unrecht vorgehalten, er besuche Bordelle. Die 50-Jährige stand im Badezimmer, als der Beamte ihr am Morgen des 29. November 2011 in ihrem Haus im Stadtteil Reinickendorf mehrfach mit dem Stein auf den Kopf schlug. Es war eine Mischung aus Erschrecken und Erlösung über das Ende der Streitereien, hatte der Familienvater seine Gefühle nach der Tat beschrieben. Er bereue zutiefst.

dpa/tj