Im Prozess gegen einen 25-Jährigen wegen Mordes hat der Angeklagte am zweiten Verhandlungstag die Tötung seiner Frau eingeräumt. Im Oktober vergangenen Jahres soll er seine getrenntlebende Frau im Flur eines Spandauer Mietshauses vor den Augen seiner beiden Kinder mit neun Messerstichen in Kopf und Hals getötet haben, um sie zu bestrafen, weil sie sich von ihm getrennt und bereits eine neue Beziehung hatte.

Er sei mit dieser Situation nicht zurecht gekommen, ließ der Angeklagte am Montag vor dem Landgericht Berlin über seinen Anwalt erklären. Den Angaben nach hatte er die Frau wegen eines abgesagten Termins bei der Familienberatung zur Rede stellen wollen.

dapd/tj