Von Braunschweig nach Berlin auf vier Pfoten: Ein Kater, der an Silvester 2010 in Braunschweig ausriss, ist 17 Monate später in seiner alten Heimat Berlin wieder aufgetaucht.
Wie das Tier namens Felix die rund 240 Kilometer zurücklegte und wo es während der eineinhalb Jahre war, ist völlig ungewiss. Fest steht: Der sechs Jahre alte Kater hatte fast von Geburt an meist im Tierheim Berlin gelebt.
Wegen Überfüllung des Katzenhauses brachten die Berliner Tierpfleger Felix und andere Vierbeiner im Sommer 2010 zum befreundeten Tierschutzverein nach Braunschweig. Nach nur wenigen Wochen fand der Kater dort ein neues Zuhause bei einer Familie – hielt es aber offenbar nicht lange aus.
Der „Wanderkater“ tauchte leicht unterernährt, aber bei guter Gesundheit in Berlin-Hellersdorf wieder auf. Weil er einen Chip unter dem Fell trug, den das Tierheim der Hauptstadt seinerzeit selbst hatte einsetzen lassen, konnte er identifiziert werden. Nun wird ein neuer Besitzer in Berlin gesucht. Felix' Braunschweiger Pflege-Familie hat inzwischen eine neue Katze.
„Wie Felix seinen langen Weg von Braunschweig in die Hauptstadt zurücklegte, ist völlig ungewiss. Vielleicht ist er unter eine Plane eines LKW gesprungen oder in einen Umzugswagen – das weiß nur Felix“, sagte die Sprecherin des Berliner Tierheims, Stephanie Eschen, am Donnerstag.
BMO


