Knapp drei Wochen nach einer Messerstecherei in Neukölln ist am Freitag des dabei tödlich verletzten 18-jährigen Jussef El-A. gedacht worden. Rund 300 Menschen versammelten sich nach Polizeiangaben friedlich vor dem Neuköllner Rathaus. Bei der Kundgebung habe es keine Zwischenfälle gegeben, sagte er.

Initiiert worden war das Gedenken vom Deutsch-Arabischen Zentrum (DAZ). Auf Plakaten der DAZ war unter anderem der Appell zu lesen „Keine Gewalt und keine Rache“ sowie „Unterschiedliche Kulturen - eine Verantwortung“.

Ermittlungsergebnisse zum Tod des 18-Jährigen hatten bei arabischstämmigen Migranten zu Protesten geführt. Jussef El-A. war nach einem Streit von einem 34-Jährigen mit einem Küchenmesser niedergestochen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler handelte der mutmaßliche Täter aus Notwehr.

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