Die Polizei sucht nach der Veröffentlichung eines Phantombildes weiter nach dem Giftmischer auf den Berliner Weihnachtsmärkten. 50 Hinweise habe die Polizei bisher erhalten, sagte eine Sprecherin am Wochenende. Es sei allerdings noch keine „heiße Spur“ dabei.
Der auf etwa 40 bis 45 Jahre alt geschätzte und als sympathisch beschriebene Mann hatte mehreren Weihnachtsmarktbesuchern Schnaps und Glühwein kostenlos angeboten. Den Getränken war eine k.o.-Tropfen-ähnliche Substanz beigemischt, die bei 13 Menschen Übelkeit, Krampfanfälle und weitere Beschwerden auslöste. Einige von ihnen mussten ärztlich behandelt werden und erstatteten Anzeige.
Die Polizei hat die Kontrollen und Zivilstreifen auf den Weihnachtsmärkten verschärft. Ein Marktbetreiber auf dem Alexanderplatz hat eine Belohnung von 1000 Euro für die Ergreifung des Kriminellen ausgelobt.
dpa/mim



