Linie U7

Mädchen in U-Bahn geschlagen und ausgeraubt

Eine 18-Jährige ist in Berlin-Schöneberg in der U-Bahn von zwei Männern geschlagen und ausgeraubt worden. Die Beute: ein Handy. Das Opfer wurde verletzt und erlitt einen Schock.

Unbekannte Räuber haben eine junge Frau in einer Berliner U-Bahn während der Fahrt ausgeraubt und verletzt. Die Täter griffen die 18-Jährige am Sonnabend gegen 9.30 Uhr in Schöneberg in einem Wagen der Linie 7 zwischen den Bahnhöfen Kleistpark und Eisenacher Straße an, wie die Polizei mitteilte.

Die Frau hatte mit geschlossenen Augen Musik über die Kopfhörer ihres Mobiltelefons gehört, das auf ihrem Schoß lag. Plötzlich setzte sich ein Mann neben die 18-Jährige und hielt ihr mit aller Gewalt den Mund zu, so dass sie nicht um Hilfe rufen konnte.

Ein Komplize packte ihre Beine und hielt sie fest. Dann schnappten sich die Männer das Handy der wehrlosen Frau, schlugen ihr ins Gesicht und flüchteten am U-Bahnhof Eisenacher Straße.

Die junge Frau wurde durch den Schlag im Gesicht verletzt und erlitt einen Schock. Auf eine ärztliche Behandlung verzichtete sie. Ein Raubkommissariat der Polizei ermittelt.

Bei einem weiteren brutalen Übergriff wurde ein junger Mann am Sonnabend schwer verletzt . Zwei unbekannte Männer hatten am frühen Morgen am S-Bahnhof Schöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick auf das am Boden liegende Opfer eingetreten, wie die Bundespolizei mitteilte. Der 22-Jährige erlitt Knochenbrüche im Gesicht und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

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