50 Teilnehmer

Flashmob gegen Rassismus vor dem Reichstag

Foto: Christian Kielmann

Rund 50 Teilnehmer folgten dem Aufruf im Internet zu einem Flashmob vor dem Berliner Reichstag, um an die Opfer der Mordserie zu erinnern, die auf das Konto von Rechtsextremisten geht. Nach 10 Minuten löste sich die Gruppe wieder auf.

Rund 50 Menschen haben am Sonntagnachmittag vor dem Reichstag in Berlin einen „Flashmob“ veranstaltet und der Opfer von Rassismus und rechter Gewalt gedacht. Punkt 15 Uhr sammelten sich die Teilnehmer, die sich kurzfristig im Internet verabredet hatten, und stellten sich in einer langen Reihe auf. Dann legten sie schweigend mitgebrachte weiße Blumen, Teelichter und Zettel mit den Namen von Opfern rechter Gewalt nieder.

Aufgerufen hatte eine private Gruppe von Bürgern. Dem Schweigen und dem zu kurz greifenden Aktionismus der Politik gegenüber rechtsextremer Gewalt sollte ein Zeichen des „Schweigens“ entgegengesetzt werden, hieß es im Aufruf des Organisators Ahmet Iyidirli. Nach rund 10 Minuten löste sich die lose Zusammenkunft auf der Wiese vor dem Parlament wieder auf.

( dpa/tj )