Tritte und Schläge

Polizei rettet Hund vor betrunkenem Herrchen

In Berlin-Neukölln hat ein Mann seinen Hund auf der Straße mehrfach mit der Faust geschlagen und ihm Fußtritte verpasst. Tierliebe Passanten bedrohte der Betrunkene, erst die Polizei konnte den Hund retten.

Einen geschundenen Hund hat die Polizei in Berlin-Neukölln vor weiteren Attacken seines betrunkenen Herrchens bewahrt. Der 39-jährige Mann hatte den Staffordshire-Bullterrier-Rüden am Samstag vor den Augen von Passanten im Elsensteg mehrfach durch Faustschläge in den Nacken misshandelt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Das verängstigte Tier band der Halter dann an einen Einkaufswagen vor einem Supermarkt.

Einer Frau, die den Halter aufforderte, das Tier artgerecht zu behandeln, drohte der betrunkene Mann, seinen Hund auf sie zu hetzen, um sie „zu zerfetzen“. Zeugen zufolge soll der Mann sein Tier bereits in der Vergangenheit mit Fußtritten und Schlägen attackiert hatte.

Mit Unterstützung des Tierfangs stellten die alarmierten Polizisten den Rüden für das Veterinäramt sicher. Das aggressive Herrchen erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Mehr Informationen über den Tierschutz in Berlin im Internet.