Immer mehr Menschen pendeln für ihren Job in die Hauptstadt. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr rund 267.700 Menschen zum Arbeiten nach Berlin. Das waren etwa 8000 Arbeitnehmer mehr als 2008, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag mit. Etwa 148.900 Berliner pendelten für ihren Job in eine andere Stadt. Ihre Zahl stieg nur leicht um 1,8 Prozent. Insgesamt sind in der Hauptstadt rund 1,67 Millionen Menschen beschäftigt.

Zum Vergleich: Im Jahr 2008 kamen 15,8 Prozent der insgesamt 1.638.000 Erwerbstätigen aus anderen Bundesländern (259.500 Personen). Dies entsprach einer Steigerung von 12.100 Personen beziehungsweise 4,9 Prozent gegenüber 2007. Ebenfalls gestiegen war die Zahl der Berliner, die das Stadtgebiet verließen, um an ihren Arbeitsplatz zu gelangen, 2008 waren es 146.200 Hauptstädter. Dies ist ein Plus von 5,2 Prozent (7200 Personen).

Auch die Brandenburger pendeln häufiger für ihren Job in ein anderes Bundesland. Im vergangenen Jahr verließ jeder Vierte die Mark zum Arbeiten. Das sind rund 278.600 Menschen und damit 2300 mehr als noch im Jahr zuvor. Umgekehrt kamen nur 124.800 Pendler zum Arbeiten nach Brandenburg. Ihre Zahl erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr allerdings um 3,4 Prozent. Insgesamt sind in Brandenburg rund 1,06 Millionen Menschen beschäftigt.