Sicherheit

Polizeieinsätze wegen herrenloser Gepäckstücke

Die Polizei wurde wegen herrenloser Gepäckstücke an verschiedene Berliner Orte gerufen. Zwei verdächtige Koffer stellten sich jedoch als harmlos heraus.

Eine verlassene Lederhandtasche im Berliner Ostbahnhof hat am Dienstagmittag die Bundespolizei auf den Plan gerufen. Das braune Gepäckstück war um 12.20 Uhr an einer Bäckerei in der Haupthalle des Bahnhofs entdeckt worden, wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte. Wegen möglicher Terrorgefahr wurde der Bereich zunächst von Spezialkräften gesichert. Umliegende Geschäfte waren vorsorglich evakuiert worden. Der Zugverkehr war laut Polizei nicht beeinträchtigt. In der braune Damenhandtasche waren lediglich Zahnpasta und Kosmetik, wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte.

Bereits zuvor war die Berliner Polizei am Montag und am Dienstag zu verdächtigen Gepäckstücken am Hermannplatz und an der Gedächtniskirche gerufen worden. In beiden Fällen handelte es sich nicht um explosive Gegenstände, wie ein Polizeisprecher sagte.

Der am Dienstagmorgen am Eingang der Gedächtniskirche gefundene Koffer enthielt den Angaben zufolge nur Müll, wie Entschärfer der Polizei bei ihren Untersuchungen feststellten. Passanten hatten die Polizei wegen eines verdächtigen Koffers alarmiert. Gegen 8.30 Uhr wurden die kurzzeitigen Sperrungen auf den Bürgersteigen rund um die Kirche wieder aufgehoben.

Am Vorabend gegen 20 Uhr hatte ein BVG-Mitarbeiter auf dem U-Bahnhof Hermannplatz einen Koffer entdeckt. Daraufhin wurden die Eingänge zum Bahnhof gesperrt, die U-Bahnlinien 7 und 8 zwischen Möckernbrücke und Grenzallee beziehungsweise zwischen Boddinstraße und Kottbusser Tor unterbrochen. Außerdem wurde der Hermannplatz für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden nach 21.30 Uhr wieder aufgehoben, nachdem Sprengstoffspezialisten der Polizei den Koffer untersucht und Entwarnung gegeben hatten.