Papst Benedikt XVI. kommt voraussichtlich im September 2011 nach Berlin. Dies teilte Bundespräsident Christian Wulff mit. „Es ist mir und sehr vielen Menschen in unserem Land eine ganz besondere Freude und Ehre, den Heiligen Vater im 60. Jahr seiner Priesterweihe in seinem Heimatland begrüßen zu dürfen“, erklärte Wulff. Weitere Stationen der Reise sind die Bistümer Erfurt und Freiburg.

Es ist der dritte Besuch des aus Deutschland stammenden Kirchenoberhauptes in seiner Heimat. Nach den Pastoralreisen zum Weltjugendtag 2005 und nach Bayern 2006 absolviert der 83-Jährige den ersten offiziellen Staatsbesuch. „Der Besuch des Heiligen Vaters in Deutschland wird ein bedeutender Moment im Leben unseres Landes und im Leben unserer Kirche sein“, sagte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch.

Bereits 2008 hatte es Berichte über einen Papstbesuch in Deutschland im Jahr 2009 gegeben. Die Deutsche Bischofskonferenz hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche für April 2009 eingeladen, auch Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) hatte sich öffentlich zu einem Papstbesuch im Jahr 2009 geäußert. Nachdem die Bericht dementiert worden waren, hatte es bereits geheißen, Papst Benedikt werde wohl 2010 nach Deutschland kommen, es gebe eine Einladung, unter anderem mit den Stationen Freiburg und Berlin sowie einem Programmpunkt in den neuen Bundesländern.

Am 27. November diesen Jahres soll zudem das offizielle Porträt von Papst Benedikt XVI. im Leipziger Bildermuseum erstmals der Öffentlichkeit praesentiert werden. Das Bild steht im Zentrum einer Ausstellung des Leipziger Malers Michael Triegel, der Benedikt im Auftrag des Bistums Regensburg gemalt hat, wie das Museum mitteilte.

dpa/EPD/dapd/sh