Die Berliner Polizei warnt vor Männern, die sich als Polizeibeamte ausgeben und so bereits Wertgegenstände erbeutet haben. Die Täter stahlen Schmuck und Geld.
Bereits am Mittwoch verschaffte sich ein Unbekannter gegen 16 Uhr Zutritt zur Wohnung einer 73-Jährigen in der Livländischen Straße. Er gab vor, Polizeibeamter zu sein, ließ sich unter einem Vorwand Geld aushändigen und verließ anschließend die Wohnung in unbekannte Richtung.
Am Donnertsag gegen 14 Uhr gab sich dann ein Männer in der Emser Straße einem 80-Jährigen gegenüber als Kirminalpolizist aus. Er hielt dem Mann einen grünen Ausweis vor und erklärte, in eine andere Wohnung des Hauses sei eingebrochen worden, sodass nun auch bei dem Angesprochenen geprüft werden müsse, ob etwas fehle. Der Betrüger ging mit seinem Opfer in dessen Wohnung. Dort gelang es ihm, den Mieter vorübergehend abzulenken. Dann verließ er unter dem Vorwand, eine Kamera holen zu müssen, die Wohnung. Als der Mann nicht zurückkehrte, stellte der Rentner fest, dass Schmuck und Geld fehlten.
Gegen 15.45 Uhr klingelt es dann in der Mörchinger Straße an der Wohnungstür einer 92-Jährigen. Ein Mann zeigte einen Ausweis und gab an, von der Kriminalpolizei zu sein. Wegen eines angeblichen Einbruchs bat er um Einlass. Der falsche Polizist ließ sich von der Frau zeigen, wo sie Schmuck und Geld aufbewahrte und ließ die hochbetagte Frau dann die Nummer ihres Personalausweises auf einem Zettel notieren. Ein Ablenkungsmanöver. Denn nachdem der "Polizist" anschließend die Wohnung verlassen hatte, bemerkte sein Opfer, dass Wertgegenstände fehlten.
Die Berliner Polizei weist darauf hin, dass Polizisten und auch Mitarbeiter anderer Institutionen sich mit entsprechenden Ausweisen legitimieren können. Abbildungen der offiziellen Dienstausweise und Kriminaldienstmarken der Berliner Polizei finden Sie im Internet unter http://www.berlin.de/polizei/wir-ueber-uns/dienstgrade.html.
BMO


