Es ist nur eine kleine Baustelle, doch sie sorgt derzeit in Mitte, Friedrichshain und Kreuzberg für lange Staus. Seit Wochenbeginn wird der Mühlendamm in Höhe Molkenmarkt neu asphaltiert. Doch stadtauswärts steht statt vier nur noch eine Fahrspur zur Verfügung. Die Folge: Es bilden sich dort, speziell im nachmittäglichen Berufsverkehr, kilometerlange Staus.

Das Bezirksamt Mitte sieht keine Alternative zu den erheblichen Einschränkungen. „Die Straße ist in diesem Bereich mit Schlaglöchern und Flickstellen übersät, sie muss dringend saniert werden“, sagt Harald Büttner, Leiter des Straßen- und Grünflächenamtes. Die Arbeiten seien gezielt in die Ferien gelegt worden, weil in dieser Zeit erfahrungsgemäß weniger Autofahrer unterwegs seien.

Würden jetzt weniger Fahrspuren abgesperrt werden, würden die Bauarbeiten erheblich länger dauern. Für den vom ADAC geforderten Drei-Schicht-Betrieb habe der Bezirk nicht genügend Geld zur Verfügung, so Büttner. Bis Sonntag, so verspricht er, sind die 210.000 Euro teuren Sanierungsarbeiten abgeschlossen.

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