In einer Antwort auf eine Parlamentsanfrage der FDP hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine Liste von möglichen Maßnahmen aufgeführt, die das künftige Verkehrskonzept für Großveranstaltungen auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof bilden könnten.

Unter anderem könnte der U-Bahnhof Paradestraße ausgebaut werden, ebenso wie zwei Zufahrten zum Veranstaltungsgelände - die aber nur Logistikfahrzeugen offen stehen sollen. Zusätzliche Parkplätze für Pkw soll es auf dem Flughafengelände nicht geben. Es blieben die Stellplätze vor dem Flughafengebäude am Tempelhofer Damm und Columbiadamm sowie im Umfeld. Durch weiträumige Beschilderung soll auf andere Parkmöglichkeiten hingewiesen werden.

Erklärtes Ziel der Senatsverwaltung ist es, möglichst viele Veranstaltungsbesucher zur An- und Abreise mit Bussen und Bahnen oder dem Fahrrad zu bewegen. Dazu soll unter anderem ein Informationssystem auf den umliegenden U- und S-Bahnhöfen beitragen. Die Verwaltung plant, bei Großveranstaltungen die Takte auf der U-Bahnlinie 6 (ab 2000 Veranstaltungsbesuchern) und den Ringbahnlinien (ab 30.000 Besuchern) zu verdichten, auch der Einsatz von Shuttle-Bussen wird ins Auge gefasst. Veranstalter, die mehr als 2000 Besucher pro Tag erwarten, sollen zudem Kombitickets für Veranstaltung und Nahverkehr anbieten.

Welche Punkte in dem bereits mehrfach verschobenen Konzept letztlich aufgenommen werden, ist noch offen. Noch in diesem Herbst soll der endgültige Maßnahmenkatalog aber vorliegen.

fal